Human Rights Film Festival Berlin

Das Human Rights Film Festival Berlin kehrt vom 11. bis 22. Oktober 2023 zum sechsten Mal in die Hauptstadt zurück. Unter dem Motto „The Good Fight“ präsentiert das Festival über 40 herausragende internationale Dokumentarfilme und ein beeindruckendes Begleitprogramm. Das Festival wird organisiert von Aktion gegen den Hunger in Partnerschaft mit Greenpeace. 

Das Human Rights Film Festival Berlin setzt in diesem Jahr den Kampf für das Gute in den Fokus: „The Good Fight“ lautet das Festivalmotto. „Wir möchten die außergewöhnliche Bedeutung derjenigen in den Vordergrund rücken, die mit ihrem unermüdlichen Engagement und Einsatz für Gerechtigkeit und eine bessere Welt kämpfen“, erklärt Festivaldirektorin Anna Ramskogler-Witt.  

Das Festivalprogramm wird über 40 bewegende Dokumentarfilme umfassen. Darunter sind zahlreiche preisgekrönte internationale Dokumentarfilme, die beim Human Rights Film Festival Berlin ihre Deutschlandpremiere feiern werden. Die Filme erzählen berührende, aufrüttelnde Geschichten von Menschen, die sich dem Kampf für eine bessere Welt verschrieben haben.  

Ein erster Blick in das Filmprogramm: „My Name is Happy“ erzählt die Geschichte der kurdisch-türkischen Aktivistin Mutlu Kaya, die kurz vor dem Einzug in das Finale von „Turkey’s Got Talent“ von einem Mann niedergeschossen wurde, weil sie seinen Heiratsantrag abgelehnt hat.  „Holding Up the Sky“ ist ein Film über den Yanomami-Aktivisten Davi Kopenawa und seinen Sohn Dario, die gemeinsam um den Schutz ihrer Lebensgrundlage kämpfen: den Regenwald.  „The Mind Game“ zeigt, welchem psychischen Druck unbegleitete minderjährige Geflüchtete ausgesetzt sind.

Bereits zum fünften Mal wird der Willy-Brandt-Dokumentarfilmpreis für Freiheit und Menschenrechte von einer internationalen Jury vergeben. Ergänzt wird das Filmprogramm durch die öffentliche Gesprächsreihe „Talking Humanity“, die erstmals im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung stattfinden wird. 

Human Rights Forum 2023: Plattform für interdisziplinären Austausch 
Begleitend zum öffentlichen Programm findet bereits zum vierten Mal mit dem Human Rights Forum ein hochkarätiges Fachprogramm für Filmschaffende, Journalist*innen, Aktivist*innen und Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft statt. Das Programm wird sich der Frage nach Storytelling & Impact sowie Climate-Storytelling widmen, verschiedene interaktive Diskussionsformate sowie Workshops anbieten. Dazu bereichert ein neues Format das Programm: In Masterclasses erzählen erfahrene und inspirierende Persönlichkeiten über ihren Lebensweg und teilen ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit den Teilnehmenden.  

„Mit dem Human Rights Film Festival Berlin geben wir Menschen eine Plattform, deren Stimmen weiterhin viel zu wenig Gehör finden. Menschen, die sich für Pressefreiheit, Menschenrechte und Frieden einsetzen.  Es freut mich, dass das Human Rights Film Festival Berlin dieses Jahr bereits zum sechsten Mal stattfinden kann“, betont Jan Sebastian Friedrich-Rust, Gründer des Festivals und Geschäftsführer von Aktion gegen den Hunger.

Das Filmprogramm wird auch in diesem Jahr in sechs Berliner Programmkinos präsentiert. Mit dabei sind die Hackesche Höfe Kinos, das Kant Kino, das Sputnik Kino am Südstern, das ACUD-Kino sowie das Kino im Zeiss Großplanetarium. Mit dem City Kino Wedding hat das Festival in diesem Jahr ein neues Festivalzentrum, in dem die Besucher*innen eine inspirierende und lebendige Atmosphäre vorfinden und den Raum für einen intensiven Austausch mit den Expert*innen, Regisseur*innen und Aktivist*innen. 

Die Early Bird Pässe sind ab sofort erhältlich. Der individuelle Ticketverkauf beginnt Anfang September. Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie auf der offiziellen Festival-Website

Save the Dates

Eröffnung  
Mittwoch, 11. Oktober, 19:30 Uhr 
Colosseum, Schönhauser Allee 123, 10437 Berlin 

Preisverleihung 
Freitag, 20. Oktober, 19:30 Uhr 
City Kino Wedding, Müllerstraße 74, 13349 Berlin

Für Interviews stehen Festivaldirektorin Anna Ramskogler-Witt und HRFFB-Gründer Jan Sebastian Friedrich-Rust zur Verfügung.

Über das Human Rights Film Festival Berlin
Das Human Rights Film Festival Berlin (HRFFB) wurde von der humanitären und entwicklungspolitischen Organisation Aktion gegen den Hunger initiiert und findet seit 2018 jährlich statt. Das Festival stellt Geschichten aus allen Teilen der Welt in den Mittelpunkt, die auf eindringliche Weise über den aktuellen Stand der Menschenrechte berichten. Das HRFFB 2023 wird von Aktion gegen den Hunger in Partnerschaft mit Greenpeace ausgerichtet. Die zwei Organisationen setzen dabei mit einer jeweils von ihnen kuratierten Filmauswahl thematische Schwerpunkte zu humanitärer Hilfe und Hungerbekämpfung sowie Frieden, Schutz der Ressourcen und Umwelt.